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Kunstmesse

Plastische Kunst auf der ARTe 2018

  • Messe
    Plastische Kunst auf der ARTe 2018
    14.02.2018
Kunstmesse

Geschnitzt, gemeißelt, aufgetragen ... Plastische Kunst auf der ARTe 2018
Wenn am 1. März die ARTe 2018 ihre Pforten öffnet, gibt es nicht nur Malerei, Zeichnungen und Fotokunst zu bestaunen – gerade die Skulpturenwerke erhalten auf der jungen, erfolgreichen Messe für zeitgenössische Kunst eine ganz besondere, intensive Bühne für ihren wirkungsvollen Auftritt. Die ARTe, derzeit die Messe für zeitgenössische Kunst in der Metropolregion Stuttgart, findet in diesem Jahr erstmals losgelöst von der Schwestermesse Antik & Kunst auf insgesamt 7.000 qm Ausstellungsfläche statt. „Der große Erfolg in den vergangenen beiden Jahren verlangte einfach nach mehr Platz“, kommentiert Projektleiter Andreas Kerstan den Flächenzuwachs stolz. Mehr als doppelt so groß ist jetzt die Bühne in der Messe Sindelfingen, auf der der „Impresario“ die offerierte Kunst und ihr Ambiente präsentiert. Die luftige, zwanglose Messearchitektur aus der Vergangenheit soll beibehalten und sogar vertieft werden: „Wir werden die Exponate unserer Künstler und den umgebenden Raum als eine inspirierende Einheit, als Erlebnis in sich gestalten.“ Ein Erlebnis, zu dem die behutsame Führung des Besuchers anhand eines künstlerisch und gedanklich konzipierten „roten Fadens“ durch die Messelandschaft gehört, ebenso wie die geplante „Allee“ zum Flanieren in der Mitte des Erdgeschosses.

Es verwundert daher nicht, dass gerade der dreidimensionalen Kunst dabei ebenfalls eine bedeutende Rolle zukommt: „Die bildhauerischen Werke sind für uns ein wichtiger Teil der Gesamtgestaltung“, betont Kerstan. „Deshalb sind die Skulpturenstände auf der ARTe mit weniger Wandfläche konzipiert – das bedeutet mehr Blickfreiheit und damit mehr dreidimensionales Erleben dieser Kunstwerke.“ Auch in der Lobby und im Außenbereich der Messe Sindelfingen werden während der ARTe 2018 Skulpturenwerke zu sehen sein.

Es ist eine breite Palette an Künstlern, die auf der ARTe ihre plastischen Werke anbieten: Einer von ihnen ist Max Seiz, der von der Schwäbisch-Gmünder Galerie Villa Nepperberg präsentiert wird. Harmonische, runde Formen zeigen sich bei seinen meist aus Bronze bestehenden Figuren dem Betrachter, die in sehr vielen Fällen die Ästhetik des weiblichen Körpers thematisieren. Der mittlerweile 90-jährige Künstler ist seit 1954 freischaffend und stellt seine Werke permanent in seiner Jugendstilvilla aus.

Bronze ist auch das favorisierte Material der dänischen Bildhauerin Helle Rask Crawford, die wie Max Seiz eine ARTe-Ausstellerin der ersten Stunde ist. Ihre Figuren tragen meist eine tiefe Symbolik in sich, erzählen ihre eigene Geschichte oder sind von einem literarischen Motiv inspiriert – sei es ein „kleiner, froher Froschprinz“, Franz Kafkas zum Käfer mutierter Gregor Samsa oder die ägyptische Königin Nofretete.

Fero Freymark, geboren 1939, lebt in Flacht und hat bereits mehrere Auszeichnungen sowohl für seine Malerei als auch für seine Bildhauerei erhalten. Seine Skulpturen bestehen aus Stein – vornehmlich von alten Grabsteinen aus den Vogesen –, Stahl, Bronze und anderen Materialien und sind z.B. hier im näheren Umkreis auf der neuen Wegstrecke zwischen Dätzingen und Weil der Stadt sowie als Teil der Sulptoura zu besichtigen.

Auch die Werke von Jochen Schimpfle-Andresen, der bei Überlingen am Bodensee lebt, findet man vielfach im öffentlichen Raum: In seinen Skulpturen leben Bewegung, Tanz und Musik. Bei der Auswahl seiner Materialien spielen Ton und Stahl meist die Hauptrolle.

Beeindruckend ist die Sammlung an Skulpturen, die das Skulpturenatelier Lilau aus dem pfälzischen Gries am Ohmbachsee präsentiert. Der Bildhauer Lilau fertigt seit dem Jahr 2010 Skulpturenwerke an und beschäftigt sich dabei nicht mit einzelnen Themenbereichen, sondern mit verschiedenen Werkgruppen – so zum Beispiel „die Leichtigkeit“, „die Elemente“ oder „Oak Works“. Neben diesen ausgewählten Beispielen, so Andreas Kerstan, der übrigens neben seiner Rolle als Galerist in Stuttgart selbst als Künstler bildhauerisch tätig ist, sind noch viele weitere Künstler und Galerien mit dreidimensionaler Kunst auf der ARTe zu Gast.

Die ARTe 2018 findet vom 1. bis 4. März in der Messe Sindelfingen statt. Den Auftakt bildet eine festliche Vernissage mit anschließendem Eröffnungstalk am 1.3. von 17 bis 21 Uhr. Am Freitag und Samstag ist die Messe von 11 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €. Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Informationen zur Messe: www.arte-messe.de






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    Do. 17 - 21 Uhr
    Fr. - So. 11 - 18 Uhr

    Messe Sindelfingen GmbH & Co. KG
    Mahdentalstr. 116
    71065 Sindelfingen



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  • ((Bild Max Seiz; Bildnachweis: Messe Sindelfingen)): Ein ARTe-Aussteller der ersten Stunde: Die Werke von Max Seiz werden auf der ARTe 2018 von der Galerie Villa Nepperberg präsentiert.
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    Messe Sindelfingen
  • ((Bild Skulptur Bilder, Bildnachweis: Messe Sindelfingen)): Literarisch inspiriert: Die Bronzeskulptur der dänischen Bildhauerin Helle Rask Crawford zeigt die Kafka-Figur Gregor Samsa bei ihrer  Verwandlung zum Käfer. Auch auf der ARTe 2018 ist die Künstlerin wieder dabei.
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    Messe Sindelfingen
  • ((Bild MB9 4631 – Bildnachweis: Lilau)): Leichter Aufbau, Schatten und Licht: Die Skulpturen von Lilau.
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