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jetzt ist erst mal Weihnachten

20. Dezember 2017 - 22:36

Allerbesten Dank für die kostbare Schau und Hinweise und auch Berichte aus hinter den Kulissen.

Ihnen und Ihrem Team schöne Weihnachtstage und ein friedvolles, aktives und inspirierendes Jahr 2018, Karin Bauer

Karin
Bauer

Besondere Konstellationen bedeutet Gefahr für das europäische Glasmalerei-Kulturerbe

21. Juni 2016 - 21:29

Martin Halter, gelernter Glasmaler und Kunstglaser EFZ, mit über 50-jähriger Berufspräsenz an vorderster Front (1965-2016)

Heute vergrössert sich die Distanz zum eigentlichen Glasmaler-Handwerk immer augenfälliger. Ein immer selten werdendes Kunsthandwerk bangt um seinen Nachwuchs, weil inzwischen die Auszubildenden keine ganzheitliche Vermittlung in dieser Grundausbildung in Erfahrung bringen können. Viele Einflüsse durch die Umstände falsch interpretierender Ausbildungsziele, verbunden mit unverantwortlichen Sozialisierungsmethoden bei der Ausbildung, helfen mit, diesen Beruf des Glasmalers und Kunstglaser zusehends mehr einer Auffassung praxisfremder Experimente zu überlassen. Niemand will sich bewusst werden, wie dieser Berufszweig entsprechend unbemerkt dem Verlust zugeführt wird.

Die Glasmalerei im Bereich der Restauration und Reparatur-Ausführung, bietet eigentlich ein breit gefächertes Arbeitsfeld, sich im Ernstfall von geschädigter Substanz, nicht einzig mit aufgesetzten Theorien auseinanderzusetzen. Insbesondere führen rein wissenschaftliche Analysen und Untersuchungen (ohne Einbezug langjähriger Berufspraxis) zu Missverständnissen bei anschliessenden Beurteilungen.

Die eigentlichen Macher, also die gelernten Glasmaler und Kunstglaser, welche sich noch auf eine seriöse Ausbildungszeit abstützen könnten, werden in der Zwischenzeit, vermehrt aus ihrer verantwortungsbewussten Rolle gedrängt. Das heisst, sie werden mancherorts noch bloss als Befehlsempfänger geduldet. Dadurch wird eine praxisbezogene Professionalität bewusst ausgesetzt. Sei es aus Angst einen bevorstehenden Auftrag zu verlieren, sind Berufskollegen in der Gegenwart oftmals bereit, auch unkonventionelle oder nicht ganzheitlich ausgewogene Reparatur-Methoden anzuwenden. Selbst wenn sie wissen, dass sie eben durch eine unzulängliche Sanierungsmassnahme der Substanz für ihre Zukunft, eher damit eine schädigende Wirkung zufügen würden (z.B. ein Verzicht auf ein funktionierendes Hinterlüftungs-System bei Glasmalereien im Bau).

Es gibt meistens mehrere Gründe aufzuführen, warum einer bevorstehenden Farbfenster-Sanierung bereits von Anfang an, eine falsch verstandene Wegrichtung auferlegt wird. Einmal ist eine zu knappe Budgetvorgabe mit verantwortlich oder vielfach wirkt eine praxisfremde Beeinflussung /Doktrin von Historikern oder Architekten mit, die ein Individuum eines Glasmalers verleiten lässt, sich während einer Reparaturausführung in der Tendenz auch auf einem unverbindlichen Pfad zu bewegen. Nicht selten trifft man in Kirchen auf unprofessionelle Reparatur-Darbietungen an Farbfenstern, die jegliche Berufsethik vermissen lässt. Mitunter bereits nach kurzer Zeit, können sich fatale Folgen für die Original-Substanz ergeben, was meistens erst mit einer nochmaligen und kostenintensiven Nachsanierung zu korrigieren ist. Bei vielen sachlichen Beanstandungen bleibt man verwundert, inwieweit die Verantwortlichen nicht in der Lage sein würden, solche von ihnen begleiteten Sanierungsmassnahmen regelkonform zu überwachen oder generell unter seriöser Kontrolle zu halten.

Aus vermeintlichem Selbstschutz, verweisen uns die verantwortlichen Historiker, meistens auf die lapidare Aussage: bei einem zu beanstandeten Reparatur-Eingriff an einer Glasmalerei, sei dieser einzig aus einer historisch gewachsenen Situation, innerhalb einer bestimmten Zeitepoche zu zuschreiben.

Jeder Fehleingriff wäre eigentlich zu vermeiden, wenn man sich nicht dauernd mit oberflächlichen Erkenntnissen oder Kontrollen zufrieden gäbe. Heute steht ganz eindeutig fest, dass diese angestrebte, überproportionale Verwissenschaftlichung gegenüber dieser Kunstform, zu mehr Irritationen und Missverständnissen geführt hat. Von einer Verbesserung darf man nicht eigentlich sprechen, zu vieles widerspricht sich in diesem Themenbereich, was mehrheitlich aus Unkenntnis der ganzheitlichen Materie zu begründen ist.

Diese Beobachtung in der Glasmaler-Szene ist natürlich nicht neu. Auch andere seltene Berufszweige leiden heute sehr darunter. Jedoch, wenn sich in dieser Situation nichts Entscheidendes verändert, indem eine ausgewogenere Zusammenarbeit - zwischen Wissenschaft und Praxis - bewusst auf Augenhöhe gelebt wird, besteht die Gefahr, dass sich in Zukunft bald keine professionell ausgebildeten Glasmaler zur Verfügung halten können. Jedes Jahr werden es weniger sein und die Schlussfolgerung lässt diesen Gedanken zu: eine solch widerwärtige kulturelle Vernichtung der Glasmalerei, hätten wir vor allem denjenigen zu verdanken, die sich in Situationen als mitverantwortliche Entscheidungsträger, prioritär mit ihrem eigenen Ego auf Kosten dieses seltenen Kunsthandwerks zu beschäftigen pflegen ... - was heute immer noch niemand interessiert - in der Folge können Fehlentscheide, neue und zusätzliche irreversible Schäden an der Original-Substanz bedeuten. Was auch in der Realität durchaus vielerorts leider nachzuweisen ist.

Martin
Halter

Kunst Grüße

23. November 2015 - 3:36

Eine tolle Website mit tollen Kunstwerken.
Ein großes Lob!

Herzliche Grüße

Nicole Lambardossi

Nicole
Lambardossi

www.schloss-braunfels.de

3. Dezember 2014 - 12:11

Schloss Braunfels in Hessen bietet für Besucher aus der ganzen Welt eine Fülle an europäischen Kunstschätzen

Clemens
Stolberg-Stolberg

Ausstellung über Glas in Bärnbach

18. Juni 2014 - 10:26

HINWEIS : besonders gelungen Ausstellung: http://www.glasmuseum.at/glasmuseum-baernbach.html

Ich habe ebenfalls die Ehre einige meiner besten Stücke dort ausstellen zu dürfen ..

 

mit besten Grüssen

Thomas
Feilenreiter

Danke

4. Juni 2014 - 21:17

Lieber Herr Färber,

nach langer Zeit melde ich mich wieder hier im GB. Unsere gegenseitige Verlinkung zeigt mir, dass viele meiner Gäste ihre so vielseitiges Seiten aufrufen.

Das ist kein Wunder, denn jeder der sich für Kunst interessiert ist hier richtig.

Danke möchte ich deshalb für ihre Arbeit sagen.

Mit freundlichem Gruß

Helga F.

Helga
Fleisch

Sehr schön...

6. März 2014 - 16:54

Hallo Lieber Altertuemliches Team,
ich muss sagen Ihre Website ist sehr beeindruckend. Die Anzahl von Informationen, Künstler und Bilder ist sehr groß. Danke und weiter so!

Mariusz
Otok

Wunderbare Homepage

5. Januar 2013 - 21:03

Hallo und Guten Abend,

Ich finde die Seite einmalig und sehr interessant. Sehr viel gute Bilder und interessante Eintrage. Ich komme immer wieder auf die Seite.

Mit Freundlichen Grüßen

Andreas
Seremak

Kunstauktionen

16. November 2012 - 12:32

Ihre Sammlungen und Kunstauktionen sehen beeindruckend aus, ich bin sicher, dass wir bei einer der nächsten Auktionen auch mit dabei sind.

Anna
Gartz

Beckett was here

15. November 2012 - 20:23

Lesung aus dem Buch "Beckett was here",  Roswitha Quadflieg in der GEDOK Hamburg, Koppel 66, Lange Reihe 75, nahe Hauptbahnhof, am Freitag, den 23. November 2012,  18:00 Uhr, Eintritt frei, während der Ausstellung KALEIDOSKOP, Buchkunst und Kunstbücher, Infos unter www.gedok-hamburg.de

 

 

inge
koch
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