Max Beckmann
Max Beckmann: Kleine Stillleben
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Ausstellung16.06.2013 - 22.09.2013
1912 fechten Franz Marc (1880 – 1916) und Max Beckmann (1884 – 1950) eine theoretische Kontroverse in der Zeitschrift PAN aus. Sie schaerft den Blick für die fundamental unterschiedliche kuenstlerische Praxis der beiden Maler: Franz Marc komponiert seine Werke sorgfaeltig und laesst die lineare Grundstruktur, die er mit Farbe „fuellt“, sichtbar in den Vordergrund treten. Max Beckmann pflegt demgegenueber einen malerischen Stil mit Sinn „für den pfirsichfarbenen Schimmer einer Haut, für den Glanz eines Nagels, für das kuenstlerische Sinnliche,...das nicht nur in der Flaeche, sondern auch in der Tiefe liegt.“ Dieser charakteristischen sinnlichen Praesenz der Malerei Beckmanns soll die Ausstellung seiner kleinformatigen Stillleben im Franz Marc Museum gewidmet sein, die, im Gegensatz zu den groeßeren „allegorischen“ Stillleben wie Seitenblicke in die private Welt des Malers erscheinen und wie eine stumme Zeugenschaft der vergaenglichen, individuellen Existenz Beckmanns wirken.
Das Franz Marc Museum in Kochel zeigt die erste Ausstellung von Max Beckmann, die sich nur seinen Stillleben widmet. Es konnten 27 Leihgaben, davon die Haelfte selten zu sehende Werke aus Privatsammlungen, gewonnen werden.
Zur Ausstellung erscheint ein aufwendiger Katalog, Hrsg. Cathrin Klingsoehr-Leroy und Nina Peter, mit Texten von Cathrin Klingsoehr-Leroy, Konrad Renger, Carla Schulz-Hoffmann und Nina Peter. 112 S., alle Exponate sind ganzseitig und farbig abgebildet.
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16.06.2013 - 22.09.2013
Geöffnet
Dienstag-Sonntag und an Feiertagen:
April-Oktober 10-18 Uhr
November-März 10-17 Uhr
Geschlossen am 24. und 31.DezemberSonderöffnungszeiten
Für besondere Veranstaltungen öffnen wir unser Haus auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Sie. Weitere Informationen und Konditionen auf Anfrage: Frau Rosenboom, T 08851-92488-0, info@franz-marc-museum.de