Galerie Roberta Keil Zu viel Hitze
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Ausstellung11.03.2025 - 12.04.2025
Heiße Kunst für Wien: Galerie Roberta Keil eröffnet erste permanente Location mit richtungsweisender Gruppenausstellung
Wien, 25. Februar 2025 – Mit der Ausstellung zu viel Hitze feiert die Galerie Roberta Keil die Eröffnung ihres ersten permanenten Standorts in Wien. Nach erfolgreichen Pop- Up-Galerien, die eine Brücke zwischen Wien und Berlin schlugen, setzt sie nun neue Impulse für die Wiener Kunstszene. Die Gruppenausstellung behandelt drängende gesellschaftliche Themen und zeigt Werke von Elisa Breyer, Louisa Frauenheim, Madita Kloss, Pegasus Product, Brittany Tucker, Albrecht/Wilke und Sahar Zukerman. Mit ihrem Programm möchte die Galerie aktuelle soziale Phänomene durch verschiedene Medien und Perspektiven ansprechen und den Dialog zwischen internationalen Kunstszenen, Künstler:innen und einem vielfältigen Publikum fördern.
Die gebürtige Wienerin Roberta Keil kehrt mit der Eröffnung ihrer Galerie in ihre Heimatstadt zurück. Nach ihrem Masterabschluss in Kunstgeschichte an der Universität Wien sammelte sie umfassende Erfahrungen in der zeitgenössischen Kunstszene – unter anderem im Media and Performance Art Department des MoMA in New York, bei der Whatiftheworld Galerie in Kapstadt, der Kunstmesse viennacontemporary und im renommierten Auktionshaus Grisebach, wo sie unter anderem eng mit Kunstschaffenden und Künstler:innenstudios zusammenarbeitete. Die Freude an diesem direkten Austausch und der Wunsch, eine eigene Plattform für Künstler:innen zu schaffen, führten schließlich zur Gründung ihrer Galerie, in der sie nun ihr theoretisches Wissen, kuratorische Erfahrungen und Kenntnisse über den Kunstmarkt vereint.
Von temporären Pop-Ups zur fixen Galerie
„Weil ich die Kombination aus direktem Kontakt mit Künstler:innen, Ausstellungs- organisation und Sales mag, hatte ich in den letzten Jahren verstärkt das Bedürfnis, eine eigene Galerie zu führen“, sagt Keil. Bereits vor der Eröffnung ihrer permanenten Galerie initiierte die Wienerin und Teilzeit-Berlinerin eine Reihe von temporären Pop- Up-Ausstellungen, um eine nachhaltige Verbindung zwischen den Kunstszenen der beiden Städte zu schaffen. Ihr Konzept: Künstlerischer Brückenschlag zwischen Wien und Berlin. In Berlin zeigte sie österreichische Kunst, in Wien präsentierte sie internationale Künstler:innen mit Bezug zu Berlin.
Ein Raum für Dialog und Austausch
Nach einem Jahr Pop-Up Galerien markiert Roberta Keil mit ihrer permanenten Dependance einen entscheidenden Schritt für ihre Galerie. Hier will sie neue Impulse in der Wiener Kunstszene setzen und eine Plattform für Dialog und Interaktion schaffen. „Ständige Bewegung, Gemeinschaft und Austausch sind zwei Themen, die für mich persönlich eine zentrale Rolle spielen.“, so Keil. Dabei ist es der Galeristin ein besonderes Anliegen, einen offenen und zugänglichen Ort für ein diverses und breites Publikum zu schaffen. „Ob Initialkäufer:innen oder etablierte Sammler:innen – Kunst lebt vom Austausch. Nicht nur territorial, sondern auch zwischen Generationen. Mein Ziel ist kein Generationenwechsel in der Kunst, sondern vielmehr ein Generationenaustausch.“, ergänzt sie.
Heiße Kunst in gesellschaftlichen Spannungsfeldern
Die Eröffnungsausstellung zu viel Hitze sieht Keil als richtungsweisend für ihre weitere Arbeit: In der Gruppenschau treffen Künstler:innen mit Lebensmittelpunkt in Berlin auf in Wien lebende Künstler:nnen in einem Mix aus Malerei, Mixed Media und (Sound)Installation. In den Werken werden aktuelle gesellschaftspolitische Spannungen verhandelt – von Feminismus, Matriarchat und Empowerment bis hin zu globalen Konflikten. Humor und Zweideutigkeit spielen dabei eine zentrale Rolle und brechen die Schwere der Themen auf spielerische Weise auf. Auch der Ausstellungstitel, zu viel Hitze, greift diesen Ansatz auf: Er verweist nicht nur auf gesellschaftliche Spannungen, sondern bleibt bewusst offen für individuelle Interpretationen der vielfältigen Bedeutung von Hitze.
Für das Debüt ihrer Galerie hat sie bewusst den 8. März, der als feministischer Kampftag gilt, gewählt. Als junge weibliche Galeristin, in deren Programm gesellschaftliche Themen eine zentrale Rolle spielen, möchte sie damit ein Zeichen setzen.
Alte und neue Verbindungen
Für die Zukunft plant Roberta Keil, den Austausch zwischen Berlin und Wien weiter zu intensivieren. Während sie ihren festen Standort in Wien etabliert, wird sie auch weiterhin regelmäßige Pop-up-Ausstellungen in Berlin realisieren. Zudem möchte sie ihr Portfolio gezielt international erweitern, neue künstlerische Positionen einbinden und Wien noch stärker mit anderen Kunstmetropolen vernetzen. Ihr Ziel ist es, internationale Kunst vermehrt nach Wien zu bringen und so den Dialog zwischen unterschiedlichen Szenen und Märkten zu fördern.
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11.03.2025 - 12.04.2025
Öffnungszeiten: 11 – 18 Uhr