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G.B.Kunst


G.B.Kunst, Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e.V.
Domfreihof 1
de
54290 Trier
Tel.: +49 (0)651 46824491
info[at]gb-kunst[Punkt]de

Galerie für zeitgenössische Kunst im historischen Palais Walderdorff am Domfreihof Trier.
Monatlich wechselnde Ausstellungen von überregionalen und regionalen Künstlern. Ein Ausstellungsschwerpunkt ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses.

Die Gesellschaft für Bildende Kunst ist ein Kunstverein. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst zu präsentieren, zu vermitteln und künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Gezeigt werden 8 Ausstellungen im Jahr, in der Mehrzahl Ausstellungen von überregionalen Künstlern. Der Verein wird getragen von ca. 300 Mitgliedern. Von diesen sind mehr als 70 aktive Künstlerinnen und Künstler.

Unterstützen auch Sie die Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e.V. und werden Sie Mitglied! Die Beitrittserklärung können Sie als pdf. Datei hier herunterladen und uns zuschicken.

Geschichte
Am 18.3.1930 wurde der "Verein Bildende Künstler und Kunstfreunde im Bezirk Trier" gegründet. Der erste Vorsitzende war damals Wilhelm Rautenstrauch, als aktive Künstler gehörten dem Verein u.a. Hans Adamy, Wilhelm Buddenberg, Peter Krisam, Willy Laros, Martin Mendgen, Alexander Mohr, Peter Philippi, Fritz Quant, Hanns Schlösser und Anton Schneider-Postrum an.

Bis auf wenige Ausnahmen wurden fast alle Trierer Künstler von der Aufnahmejury in das nationalsozialistische Reichskartell der Bildenden Künste aufgenommen, während des Krieges löste sich der Verein Bildender Künstler und Kunstfreunde dann allerdings auf. Im Winter 1950/51 wurde der Verein "Bildende Künstler und Kunstfreunde im Bezirk Trier" wiederbelebt und unter dem Namen "Gesellschaft Bildender Künstler und Kunstfreunde e.V. Trier" wiedergründet. Den Vorsitz der Gesellschaft übernahm Regierungspräsident Dr. Wilhelm Steinlein. Bei der ersten Jahresschau 1951 waren 44 Künstler und 8 Künstlerinnen vertreten, darunter Walter Bettendorf, Guido Bidinger, Klaus Kordel, Erich Kraemer, Werner Persy, Anton Veit und Jupp Zimmer.

Unter dem Vorsitz von Dr. Hubert Töller und dessen Geschäftsführer Hans Seiwert konnte die Gesellschaft in den 60er Jahren große Erfolge verbuchen. Unterstützt von Dr. Emil Zenz erhielt sie auf einstimmigen Stadtratsbeschluss im Dezember 1967 die Räume im Palais Walderdorff. Der erste, der das neue Domizil mit einer Einzelausstellung einweihen durfte, war seinerzeit Prof. Erich Kraemer.

In den folgenden Jahren wurden die Geschicke des Vereins von den Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Orth, Werner Persy, Dr. Dieter Ahrens, Meinhard Lentz, Konrad Bohr, Klaus Swoboda und Waltraud Jammers gelenkt. Dem von 1998 bis 2009 amtierenden Vorsitzenden Horst Schmitt gelang es, durch Kooperationen mit Kunstvereinen und Kulturträgern in der Großregion das Wirken der Gesellschaft auch über die Grenzen hinaus zu erweitern. Danach übernahm Lydia Oermann, freiberufliche Künstlerin, Dozentin und Kulturmanagerin, den Vorsitz der GB Kunst. Sie wurde 2012 wiedergewählt. Nach der Veranschiedung der langjährige Geschäftsführerin Hanne Oberbillig hat Petra Heßeler die Geschäftsführung übernommen. Heute umfasst das aktuelle Künstlerverzeichnis der Gesellschaft etwa 70 aktive Künstlermitglieder, insgesamt gehören dem Verein rund 300 Mitglieder an.

Seit nunmehr 60 Jahren wirkt die "Gesellschaft" als gemeinnütziger Verein in Trier und trägt in großem Maße zum kulturellen Leben der Stadt Trier bei. Sie bindet sich weder an Richtungen noch an Generationen. Was sie dokumentieren will, ist die Vielfalt der bildenden Kunst in unserer Region, gleichsam als Spiegelbild des geistigen Lebens dieser Landschaft. Sie versteht sich als Ort des lebendigen Dialogs.

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